Home Einkaufen

11621 96587

Nun sind es nur noch 3 Monate bis Weihnachten wieder vor der Tür steht. Damit verbunden beginnt das Weihnachtsgeschäft auch in Ludwigsburg in diesen Tagen. In den Supermärkten finden wir wieder die Spekulatius und Lebkuchen in der Auslage und alle Geschäfte dekorieren fleißig. Wo hingegen in der Sommerzeit kaum ein neuer Laden seine Pforten öffnet, schießen in der Vorweihnachtszeit die neuen Boutiquen nur so in die Höhe. So auch in Ludwigsburg.

Die seit 4 Jahren geführte Bar Emporio von George Kilinc  hat in den letzten Tagen kräftig umgebaut. Die Bar wurde ausgetauscht und anstatt der Holzstühle zieren den Innenbereich nun gemütliche schwarze Sofas.

Doch das ist nicht alles, in Kürze eröffnet der Betreiber im 1. OG eine Modelandschaft und kehrt damit zu seinem ursprünglichen unternehmerischen Plan zurück.

Auch den Dönerladen in der Wilhelmstraße wird nach seinem Umbau nicht mehr wieder zu erkennen sein. Der Schwede Matthias Christian Eliasius eröffnet hier eine Wok-Küche namens Wok on Fire. Eröffnet hat er bereits vor Jahren eine Filiale in Stockholm und bringt die Köstlichkeiten nun zu uns ins Ländle. Die Gerichte werden vor den Augen der Kunden zubereitet und lehnt damit an das Konzept von Vapiano an. Alle Speisen werden ohne Fritteuse und Geschmacksverstärker zubereitet. Im kommenden Jahr plant er die Eröffnung einer Filiale in Bietigheim und weitere sollen folgen.

Auch in der Seestraße dürfen wir uns auf neue Geschäfte freuen. Das Haus der Seestraße 10, das Herrn Gieck gehört, wurde bereits an 2 neue Mieter vermietet, die bereits im November einziehen sollen. Ein dritter Mieter wird noch gesucht. Auch eine Verschönerung des Gebäudes steht auf dem Plan. Das jedoch ist nicht ganz so einfach, da der Gestaltungsbeirat der Stadt Ludwigsburg dabei ein Wort mitzureden hat. Wir sind gespannt, was uns in der alten Schlecker-Filiale erwartet.

Und auch die Kirchstraße wurde durch ein weiteres Geschäft bereichert. Hier eröffnete Ricardo Daniele einen Laden in dem man Accessoires, Taschen, Schuhe und Bekleidung erwerben kann.

Wir sind gespannt, was uns in der kommenden Zeit noch alles erwartet.

Foto: Annie Mole @ flickr.com

15068 147004
Hollister Breuningerland Ludwigsburg

Seit nun über einem Jahr hat der Hollister Store im Breuningerland in Ludwigsburg geöffnet und bereits schon viele Besucher in den Bann gezogen.

Neben dem Laden in der Stuttgarter Innenstadt ist dies der zweite Hollister im größeren Umkreis von Ludwigsburg und Stuttgart.

 

Bekannt sind die Läden durch die langen Schlangen vor allem an den Wochenenden und dem im Sommer leicht bekleidetem Personal. Betritt man dabei einen der Läden, so gerät man in eine dunkle, stark nach Parfum riechende und Laute Verkaufsfläche. Ergänzt wird das ganze durch Meerrauschen und karibischem Flair. Sicherlich nicht jedermanns Sache, dennoch zieht der Hype der Marke und des Konzeptes Tausende von Menschen alleine in das Breuningerland in Ludwigsburg.

Viele potentielle Käufer sehen den Besuch als einmaliges Erlebnis an und kommen doch mit vollen Taschen wieder aus der Dunkelheit in den weiten Flur hinaus. Meist kann die Qualität der Artikel auch überzeugen und so können Hollister und Co. mit ihren Konzepten immer wieder neue Kunden und somit auch Bestandskunden gewinnen.

 

Doch haben solche Konzepte bestand? Ist dieses Konzept das Konzept der Zukunft oder nur ein Hype der vor allem von jungen Menschen gelebt wird?

Lange gingen die Verkaufszahlen steil nach oben und es entstand der Eindruck, als ob der Hype nie enden würde. Nun sind die Verkaufszahlen und somit auch der Aktienkurs nach weniger Gewinn im zweiten Geschäftsjahr eingebrochen. So wurden auch in Amerika einzelne Läden wieder geschlossen.

Da stellt sich nun die Frage, ob das Konzept mit den Verkäufern mit Waschbrettbauch, Kalifornien-Bräune und Zahnpasta-lächeln auf Dauer aufgehen wird. Aussagen wie “In jeder Schule gibt es coole und gut aussehende Kinder und solche, die nicht so cool sind. Wir sind ganz offen hinter den Coolen her. Wir wollen das attraktive All-American-Kid, das gut drauf ist und viele Freunde hat.” von Abercrombie Chef Mike Jeffries lassen zumindest stark daran zweifeln.

Dennoch stehen die Kunden an stark frequentierten Tagen Stundenlang vor den Läden an, um eines der Kleidungsstücke zu erhaschen und dabei auch einen Blick auf das Ambiente des Ladens und die durchtrainierten Körper der Verkäufer zu werfen.

 

Eines ist sicher. Der Hollister Hype ist in Deutschland angekommen. Ob er anhalten wird entscheidet sich in den nächsten Jahren. Bis dahin bleibt Hollister ein Besuchermagnet im Breuningerland Ludwigsburg und erfreut die Betreiber und vor allem auch viele Kunden.